Der Mammutwein ist ein kräftiger, fruchtiger Grüner Veltliner und wurde durch die Entdeckung des Ur-Mammut von einigen Weinhauern aus Bullendorf ins Leben gerufen und ist seit 26.02.2017 erhältlich.

Ur-Mammut bei Bauarbeiten an der A5 bei Bullendorf entdeckt. Im Zuge von Vorarbeiten für den Bau der A5 im Bezirk Mistelbach stießen Experten der Geologischen Bundesanstalt Mitte August 2016 auf Überreste eines Mammuts. Paläontologen des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien bargen die beiden mächtigen Stoßzähne und einige Wirbelknochen in einer Notgrabung. Auch ob seines hohen Alters sei der Fund „ziemlich sensationell“, sagte NHM-Forscher Oleg Mandic.

Mammut-Überreste aus dem Pleistozän (vor 2,6 Mio. bis etwa 12.000 Jahren) seien vor allem in Löss-Ablagerungen in Niederösterreich zwar relativ häufig, „in dieser Qualität sind Funde aber sehr rar. Vor allem die beiden zweieinhalb Meter großen Stoßzähne sind eine Seltenheit“, sagte Mandic.

Das Team der Geologisch-Paläontologischen Abteilung des NHM geht davon aus, dass die Überreste ungefähr eine Million Jahre alt sind, und damit aus dem Alt-Pleistozän stammen. Das lasse sich gut abschätzen, weil an der Fundstelle nahe der Marktgemeinde Bullendorf aufgrund der Bauarbeiten die geologischen Schichten gerade gut einsehbar sind.

So sah das Mammut von Bullendorf vermutlich aus. Forscher glauben dass es sich um ein Steppenmammut (Mammuthus trogontherii) handelt.

Das Ur-Mammut befindet sich im Naturhistorischen Museum, wo es in besten Händen ist.

 

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